Start Bauberichte März 2012

März 2012:


BW-Planung:

Nachdem der Hauptbahnhof mit beiden Weichenstraßen und Bahnhofsgleisen fertig verlegt und verdrahtet ist, werden wir uns als nächstes das BW vornehmen. Geplant ist es typisch für Epoche 3, mit Drehscheibe, 10-ständigem Ringlokschuppen, Abstellgleisen und den üblichen Accessoires, wie Kranbekohlung usw.

 

 

 

Dabei stellten wir uns zuallererst die Frage nach einer geeigneten Drehscheibe. Doch die gängigen Hersteller überzeugten uns eher weniger, was wohl an unseren gehobenen Ansprüchen liegen musste. Zum einen sollte unsere Scheibe per Schrittmotor und Opa Winni´s passender Software betrieben werden. Zweitens verzichten wir auf die Stromzufuhr über das bekannte "Schleifersystem", da sich unsere Scheibe nicht weiter als 180 ° in eine Richtung drehen soll (Den Funktionsumfang schränkt das nicht ein). Dies macht den ganzen "Schleiferklapperatismus" überflüssig und die Einspeisung kann über eine normale Litzte, durch die Achse nach unten geführt, erfolgen. Zudem mussten wir nach einigen Vorbild-Photos feststellen, dass einige Originalmaße von Drehscheiben bei den gängigen Modell-Herstellern nicht maßstäblich übernommen werden. Am gravierendsten fällt das bei der Grubentiefe auf, die bei vielen Modellen überdimensioniert ist.

 

Mit diesen Erkenntnissen, Ansprüchen und Plänen bewaffnet, entschlossen wir uns für eine Eigenkonstruktion unserer BW-Drehscheibe, wobei sie mit Unterstützung der Firma Ndetail entstand:

Die Bühne der Scheibe enstand in Ätztechnik und wurde mi passender Patina gefärbt bzw. gekonnt "auf alt getrimmt" ;)
Bei einem Durchmesser von 180 mm freuen sich die dicken BR´s über die ersten Testfahrten...;)

 

Von unten betrachtet lässt sich sehr gut die Befestigungsplatte für den Schrittmotor erkennen:

 

Die Elektrifizierung und Inbetriebnahme wird in den nächsten Wochen erfolgen, d.h. auf gleiche Weise, wie schon bei unserer Wendescheibe im Nebenbahn-Endbahnhof.

 

 

 

 

Lukas Steinhart im März 2012