Start Bauberichte Januar 2012

Januar 2012:

Das neue Jahr hat begonnen und es gibt wieder Neues von Bernd und Lukas Modellbauwerkeleien. Beginnen will ich mit dem 2. Teil meines MBZ-Erfahrungsberichts, da ich noch zwei weitere "Häuserl" zusammengebaut habe, und mit jeder Stunde Bauzeit machen einem die Stücke wieder mehr Freude, was Optik und Passgenauigkeit der Teile betrifft. Im Folgenden ein paar Bilder vom linken Anlagenschenkel:

 

MBZ - Fuzelei, die Nächste:

Der Bergbauernhof auf seinem endgültigen Platz. Rechts oben ist ein Weinberg mit zwei Stützmauern geplant. Wer Erfahrung im Weinrebenbasteln hat, möge sich bei mir melden ;)
Das Gelände runherum wird noch mit Gipsbinden verkleidet und anschließend verspachtelt.

 

Dieser Anlagenteil bekommt den Namen "Gutach", vergeben durch den Bahnhof "Gutach" von MBZ, der den beschaulichen Nebenbahnhof als Empfangsgebäude schmückt.  Die Regenrinnen und Fallrohre sind Eigenbau aus Messingrohren und 0.5er Messingdraht. Die Bahnsteige bestehen aus Heki Bahnsteigkanten und den dazugehörigen Platten. Eingefärbt mit Heki Betonfarbe warten sie auf baldige Alterung bzw. Festkleben auf der Trasse.

 

Der zweigleisige Nebenbahnhof der Länge nach, mit einem Stumpfgleis und einem weiteren, das in den zweigleisigen NB - Schattenbahnhof führt. (Siehe Gleisplan)

 

Und das ganze nochmals aus der Totalen (Das Tunnel führt in den besagten 2-gleisigen Schattenbahnhof). An der Stelle, an der die beiden Zettel liegen, wird hoffentlich in naher Zukunft ein Güterschuppen stehen (MBZ!)

 

Allerdings fehlt unsere Drehscheibe, da wir die Scheibe aus antriebs- bzw. bautechnischen Gründen nochmals überarbeiten mussten. Demnächst wird sie Papa Bernd testen und wieder in Betrieb nehmen.

 

Stahlbrückenfräserei:

Da wir ja nun mit dem Gleisbau am rechten Ende des Hauptbahnhofes angekommen sind, verlangte unser Plan dringlichst nach einer Stahlbrücke. Allerdings gibt es das von uns damals geplante Modell nicht mehr zu kaufen, und so kam ich mit meinem Großvater auf die Selbstbau - Idee. Wir zeichneten mit Becker - CAD ein gefälliges Modell (Fundgrube google hat uns mit Vorbildern überschüttet). Anschließend ging´s ans Ausfräsen der Theorie aus 5-schichtigem Birkensperrholz, und zwar mit der CNC Fräse meines Opas (Mit Bild und Text auf dessen Site beschrieben, siehe Links).

Mit dem Ergebnis sind wir vollauf zufrieden. Hier eine Stellprobe mit besagten Brückenteilen:

Behandeln will ich sie mit Revellfarbe in Airbrushtechnik, vielleicht in einem Grau bzw. Grünton, Farbtipps von Profis bitte an mich senden ;)
Im weiteren Verlauf der Hauptstrecke werden wir eine weitere 840 mm lange Brücke benötigen, die wir auf dieselbe Art und Weise bauen wollen.

 

Zum Abschluss des Bauberichts noch eine Impression von der rechten Bahnhofsausfahrt, an die die obrige Brücke angrenzt.

 

Auch zum Thema Elektrik wird demnächst ein Artikel erscheinen, da dann auch neues zur NB-Drehscheibe und deren Steuerung.

 

Lukas Steinhart im Januar 2012