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Gleisbau

 

Das Gleisverlegen


Bei dem zu verwendeten Gleimaterial mussten wir nicht lange überlegen und haben uns sehr schnell für Gleise und Weichen
der Firma PECO entschieden, wobei dabei die Wahl auf CODE 55 fiel.

Das Schienenmaterial hat eine sehr schöne Optik und die Weichen eine sehr gute Mechanik, die nach einem Umbau auf
Herzstückpolarisation zuverlässig mit Strom versorgt werden und perfekt mit Servo-Technik angetrieben werden können.

Als Lieferant haben wir "The Signal Box" in England gewählt. Die Preise für das Material liegen da ca. 30% unter denen
gängiger Lieferanten hier in Deutschland.
Wir haben das ganze Gleismaterial auf einmal bestellt und die Versandkosten von ca. 40.- Euro waren bei der Ersparnis
leicht zu tragen.
Die Abwicklung mit Bestellung und Bezahlung per Kreditkarte lief perfekt. Alles war nach 5 Tagen bei uns in einem großen
Paket angekommen.
Wir können The Signal Box als Lieferant nur empfehlen!!!

Da wir auf der gesamten Anlage nur große Radien verwenden, kommen nur Flexgleise zum Einsatz. Für die Verlegung der
Flexgleise verwenden wir Flexgleis-Spanner und einen Gleisschneider von Conrad, mit dem der grobe Zuschnitt erfolgt.
Die Gleise werden zunächst in die Form vorgebogen und dann mit den Spannern fixiert. Danach wird die grobe Länge mit
dem Gleisschneider abgelängt. Den exakten Längenschnitt erledigen wir mit einer selbstgebauten Vorrichtung, die aus einem
Dremel und einer kleinen Linearführung besteht. Damit gelingen die Trennschnitte an den Weichen für die Herzstück-
polarisation und der Zuschnitt der Flexgleise perfekt, da die vertikale Führung des Dremels sehr exakt ist!

 

Hier ein Foto der Vorrichtung:

Für dei Verlegung der Gleise haben wir uns für 3mm starkes Resorb und dauerelastischen Montagekleber entschieden.
Beides gibt es z.B. bei IMT Lenzen oder beim MoBa-Atellier von Frank Henschen zu bestellen.
Zunächst schneiden wir 11mm breite Streifen aus dem Resorb-Material. Dazu verwenden wir eine Aluschiene und
ein scharfes Messer. Die Streifen werden an der Mittelline ausgerichtet auf der Trasse mit Uhu Kraftkleber transparent
im Kontaktklebeverfahren aufgeklebt.
Die Schienen werden dann mit dem Montagekleber fixiert. Dazu wird der Kleber mit einem kleinen Pinsel auf dem
Resorb aufgebracht und dann werden die Schienen mit kleinen Holzleisten und kleinen Spax angedrückt.

 

Hier ein Foto aus dem Schattenbahnhof:

Hier ein Foto von der Hauptstrecke:

Bernd Steinhart, Oktober 2011

 

 

Das Schottern

 

Spätestens wenn man sich beim Verlegen der Gleise von der Schattenbahnhofsebene in die sichtbare Ebene vorgearbeitet hat, wird man sich erstmal mit dem Thema "Gleise einschottern" beschäftigen. So war es auch bei uns. Benötigte Materialien, wie Schotter und Kleber, finden sich ebenfalls bei IMT Lenzen. Dabei griffen wir auf die beiden Schottersorten "Kalkstein Dolomit" - für Sämtliche Strecken und Bahnhöfe - und "Basalt" - Für das Betriebswerk - zurück. Dosiert wird der Schotter mit Dosierflaschen, eigentlich gedacht für Flüssigkeiten. Wir haben die Öffnung einfach mittels Skalpel etwas größer geschnitten, sodass der Schotter wie gewünscht rieselt...  Der Kleber ist wie die meisten anderen auch flüssig und lässt sich zur Dosierung leicht in eine handelsübliche Spritze von Onkel Doktor aufziehen. Außerdem benötigt man noch 2 weitere Pinsel, einen etwas größeren Borstenpinsel für die grobe Verteilung des Schotters und einen kleineren für diverse kleinere Korrekturen.

 

Hier mein Handwerkszeug:

 

---Bild folgt---