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Rahmenbau


Schon beim Thema Rahmenbau/Unterkonstruktion gibt es viele Meinungen und Vorschläge.

Jede Menge Literatur wie Bücher, Modellbauzeitschriften, aber auch Internetseiten mit diversen Foren haben uns nicht
wirklich weitergeholfen!

Zu guter Letzt blieb nur, eine persönliche Entscheidung zu treffen.

Wir haben uns für die offenen Rahmenbauweise mit Spanten entschieden.

Da der Gleisplan in Wintrack gezeichnet ist, hat man dort die Möglichkeit, millimetergenau Spanten an beliebigen Stellen
einzuzeichnen und dann mit einem Plotter 1zu1 auszudrucken. Damit bekommt man perfekte Vorlagen für die Spanten,
wo sämtliche Maße für die Gleistrassen eingezeichnet sind und dann leicht mit Kohlepapier auf das Spanten-Sperrholz
übertragen werden kann.

Für den Rahmenbau selbst haben wir 22mm starke Tischlerplatten verwendet. Gekauft haben wir die Platten bei einem
Holz-Großhändler ganz in unserer Nähe.
Den Zuschnitt erledigen wir auf unserer eigenen Formatkreissäge in der gut ausgestatteten Hobby-Schreinerei.

Die Konstruktion der gesamten Rahmenkonstruktion habe ich in AutoCAD erledigt und daraus dann die Maße für die
Spanten in Wintrack übernommen.

Als Erstes haben wir mit Hilfe eines Rotationslasers eine exakte Höhenline bei 1000mm an allen Wänden angebracht.
Diese Höhe ist unser Bezugsmaß für Alles und gleichzeitig die Höhe der untersten Gleistrassen.
Damit haben wir bequem unter der Anlage Platz und ein vernünftiges Arbeit sowohl im Sitzen als auch im Knieen ist
damit gewährleistet.

Hier ein Foto des linken Anlagenteiles:

Als Erstes haben wir 250mm breite Streifen an der Wand montiert. Diese sind an den Stellen, wo die Querrahmen mit
den Eisenwinkeln verschraubt sind, 22mm ausgeklinkt, so daß die Querrahmen eine stabile Auflage haben.

Die Längsrahmen sind mit den Querrahmen jeweils mit drei Holzschrauben stumpf verschraubt. Geleimt haben
wir beim Rahmenbau absolut nichts, um jederzeit Änderungen vornehmen zu können.

Die innere Anlagenkante verläuft überwiegend rund. Das wollten wir so, den "gerade kann ja jeder". Konstruiert
sind die Rundungen ebenfalls in AutoCAD.
Jedes runde Segment ist formverleimt aus vier Lagen Biegesperrholz der Stärke 5mm.
Dazu haben wir uns aus alten Spanplatten mit Hilfe einer Kreisfräseeinrichtung für die Oberfräse Schablonen gefräst,
an denen wir dann die Segmente mit Pattex verleimt haben.

Hier eine Foto einer der Schablonen: Das Segment ist bereits fertig aus vier Lagen Biegesperrholz!

Und hier wird eine Schablone mit der Oberfräse gefräst:

Hier ein Foto des mittleren Anlagenteiles:

Hier ein Foto des rechten Anlagenteiles:

 

Bernd Steinhart, Januar 2011